01
Boarding
Am
26. April ist die Bahn nur knapp an einer Katastrophe vorbeigeschrammt.
Man muss sich nur einmal vorstellen, dass es nicht mehr als ein paar
Schafe braucht, um einen ICE auf einer ausgewiesenen Schnellfahrstrecke
mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 250 Stundenkilometern
entgleisen zu lassen. Neben all der Tragik, die der Unfall für viele
Mitreisende bedeutete und bis heute darstellt, drängt sich noch ein
ganz anderer, in meinen Augen geradezu absurder, Satz des
Bahnverantwortlichen Hartmut Mehdorn in den Mittelpunkt des Geschehens.
Dieser antwortete im Rahmen einer Pressekonferenz auf die Frage, warum
man nicht auf die Meldung eines Lokführers reagiert habe, der bereits
kurz zuvor die Unfallstelle passiert hatte und Schafe am Rande der
Gleise beobachtete, sinngemäß: Man könne nicht auf jede Kleinigkeit,
die man beobachte, eine komplette Schutzmaschinerie anlaufen lassen.
Und wörtlich: "Es darf nie wieder passieren, [...] auch wenn ein
'verrückter' Vorfall wie eine Schafherde im Tunnel eigentlich kaum zu
erwarten gewesen ist."
Zum
richtigen Verständnis: Die Statements des Bahnverantwortlichen bedeuten
nichts anderes, als dass man im Zugverkehr tagtäglich mit dem Risiko
kalkuliert. Man wägt ab, ob eine Beobachtung bedeutungsvoll ist, oder
nicht. Man bezeichnet Schafe auf den Gleisen als einen "verrückten
Zufall". Dass aus Zufällen und unerwarteten Ereignissen - mögen sie
noch so abwegig erscheinen - Katastrophen werden können, scheint weder
im Bewusstsein noch im Handeln aller Verantwortlichen eine wesentliche
Rolle zu spielen. Der Text aus der Pressemeldung der Bahn nach dem
Unfall erscheint vor diesem Hintergrund wie Ironie: "Das
Notfallprogramm der Deutschen Bahn AG lief sofort an."
Notfallprogramme
in der Verkehrsluftfahrt haben, zum Glück, einen weitaus kürzeren
Vorlauf. Sie warten nicht auf das möglicherweise tragische Ergebnis
einer langen Fehlerkette. Maßnahmen und Entscheidungen werden dann
ergriffen und getroffen, sobald eine Unregelmäßigkeit auftaucht. Es
gibt keine Bewertungen, ob etwas "absurd", "außergewöhnlich" oder gar
"verrückt" ist. Es gibt nur ein "checked" oder "not checked": Etwas
funktioniert, oder etwas funktioniert nicht. Es kann so einfach sein.
Vor
kurzem wurde ein Flug abgesagt, weil das Licht einer Türsicherung bei
der Kontrolle im Cockpit nicht funktionierte. Umbuchungen, Einsatz
eines anderen Fliegers, Verzögerungen, Erstattungen. Genau das versteht
man in der Fliegerei unter einem Notfallprogramm. Übrigens: Die Tür, so
stellte sich nach der Wartung heraus, war vollkommen in Ordnung, nur
die Glühbirne war defekt. Airline und Besatzung haben einmal
mehr professionell gehandelt. ***
Always Happy Landings! (Marc-Roman Trautmann / Dipl.-Psych. - Leitung DFAZ) |
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02
Neues
von CTT
* Bald ist es so weit, dass CHENTHAYTRAVEL ZWANZIG JAHRE
alt wird. Dass wir uns zu diesem Jubiläum ein paar ganz besonders
attraktive Angebote für Sie einfallen lassen, versteht sich von selbst.
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03
Neues
aus Thailand
* Thailand
erwägt die Gründung eines eigenen Staatsfonds und erstellt gegenwärtig
zu diesem Thema eine Durchführbarkeitsstudie. Sollte die Studie klare
wirtschaftliche Vorteile aufzeigen, werde Thailand wohl einen Fonds
auflegen, sagte die Gouverneurin der Zentralbank, Tarisa Watanagase,
der Zeitung "Nation". Der
Staatsfonds könne aus dem Bestand an Devisenreserven gespeist werden,
fügte Tarisa hinzu. Thailand sei der Volatilität an den globalen
Finanzmärkten allerdings stark ausgesetzt, was unter Umständen zu hohen
Mittelabflüssen führen könne. "Darum sollten wir untersuchen, ob wir
wirklich einen Staatsfonds auflegen müssen, weil wir ja nicht einfach
nur einer Mode folgen wollen", sagte die Notenbankgouverneurin.
(Quelle: FAZ.net 12.05.08/2551)
* Thailand beweist, dass sich
Bewahrung der Natur und des kulturellen Erbes durchaus mit einer
erfolgreichen Tourismuswirtschaft vereinbaren lassen. Dies spiegelt
sich in den nachhaltigen Projekten des Könighauses wider, sowie durch
den großen Erfolg der Green Leaf Foundation (www.greenleafthai.org),
die kreative Richtlinien für einen umweltschonenden Hotelbetrieb
entwickelt hat. Dazu zählen der sparsame Umgang mit Wasser und Energie,
eine ökologische Müllentsorgung, die Nutzung umweltfreundlicher
Produkte, Lärmschutz, aber auch die Kooperation mit lokalen Behörden
und Organisationen. Die Einhaltung dieser Kriterien kann mit bis zu
fünf "Grean Leafs" belohnt werden. Zu den bereits über 100
ausgezeichneten Hotels zählen das Anantara Resort & Spa im Goldenen
Dreieck, das Banyan Tree Resort auf Phuket, das Evason & Six Senses
Spa in Hua Hin, das Panviman Resort auf Koh Chang oder das Sofitel
Silom in Bangkok. Die bisher insgesamt neun Projekte der Königsfamilie
hingegen zielen auf Nachhaltigkeit durch die Bekämpfung der Armut, den
Erhalt der Kultur sowie die Schaffung von Arbeitsplätzen. Das Doi
Tung-Projekt (www.doitung.org)
zum Beispiel wurde 1988 von der Königsmutter initiiert, um Menschen im
Goldenen Dreieck aus der Abhängigkeit vom Anbau und Konsum des Opiums
zu helfen und alternative Einnahmequellen zu erschließen. Das ebenfalls
bei Touristen beliebte Thai Elephant Conservation Centre in Lampang
hingegen fungiert nicht nur als einziges Elefanten-Krankenhaus der
Welt, sondern auch als Waisenhaus, Forschungszentrum und Fabrik für
Papier, das aus dem Dung der Dickhäuter gewonnen wird (www.thailandelephant.org). YINJOCK-Hinweis: Alle vorgenannten Hotels sind auch über CHENTHAYTRAVEL buchbar.
* Wenn
der Fremdenverkehr auf Thailands größter Insel weiterhin so boomt, wird
Phuket seinen Flughafen in spätestens zwei Jahren umfassend erweitern
müssen. Das hat eine Auswertung der Passagierzahlen aus den letzten
Monaten ergeben: Im Vorjahresvergleich wurde ein sattes Plus von 27
Prozent errechnet, während sich die Gesamtzahl der Fluggäste mit
jährlich 6,5 Millionen der Kapazitätsgrenze nähert. Die Blüte des
Fremdenverkehrs lässt sich nicht zuletzt am Portofilio neuer
Luxusresorts ablesen, zu dem sogar ein Shangri La gehören wird: Bereits
zum Jahreswechsel hatte am Mai Khao-Strand das exklusive Sala Phuket (www.salaphuket.com)
eröffnet. 63 der 79 Zimmer verfügen über ein privates Schwimmbecken,
während das Innere von einer eleganten Mischung aus landestypischen und
modernen Elementen geprägt wird. Auch die thailändische Luxushotelkette
Anantara (www.anantara.com)
will hier Ende des Jahres ihr Phuket-Debüt geben und - inspiriert von
der einheimischen Kultur und im Einklang mit der Natur - ein charmantes
Resort mit 83 Pool Villen eröffnen. Die Outrigger-Gruppe hat sich
ebenfalls für diesen nördlichen Strand entschieden, indem sie hier
nächstes Jahr mit ihrem eleganten West Sands Resort aufwarten will.
Bereits im Juli wird das Dusit Thani Laguna (www.phuket.dusit.com)
seine 28 neuen Villen an der Bang Tao-Bucht eröffnen. Die dreistöckigen
Gebäude bieten jeweils sogar eine Dachterrasse mit eigenem Pool. Schon
einen Monat später wird das Pantipa Spa Villa & Resorts (www.pantipa.com)
seine Pforten öffnen. Als exklusives Boutique-Anwesen liegt es mit 65
Zimmern am Kalim-Strand, der der populären Bucht von Patong benachbart
ist. YINJOCK-Hinweis: Alle vorgenannten Hotels sind auch über CHENTHAYTRAVEL buchbar.
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04
Airport-
und Airline-News
* Die
Vereinigten Arabischen Emirate haben sich im Jahr 2007 auch dank der
auf den dortigen Flughäfen bestehenden Umsteigemöglichkeiten zum
beliebtesten Zielland in Asien für Flugreisende aus Deutschland
entwickelt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, flogen
im Jahr 2007 aus Deutschland 791.000 Passagiere in die Vereinigten
Arabischen Emirate. Damit war das am Persischen Golf gelegene Land vor
China (776.000 Passagiere) das aufkommensstärkste Direktziel im
Luftverkehr aus Deutschland nach Asien. Im Jahr 2006 belegte noch China
vor den Vereinigten Arabischen Emiraten den ersten Platz. Mit einem
Zuwachs an Flugreisenden von 17,3% im Vorjahresvergleich erreichten die
Vereinigten Arabischen Emirate 2007 – abgesehen von dem ebenfalls in
der Golf-Region liegenden Staat Katar (222.000 Passagiere; + 46,7%) –
den höchsten Zuwachs sämtlicher Staaten weltweit im Passagierverkehr
mit Deutschland. -- Die Position als beliebtestes Zielland in Asien für
Flugreisende aus Deutschland verdanken die Vereinigten Arabischen
Emirate auch der Entwicklung der dortigen Flughäfen zu
Umsteigedrehscheiben: Im Jahr 2007 flogen über die Flughäfen der
Vereinigten Arabischen Emirate 359.000 Passagiere aus Deutschland zu
einem Endziel in einem weiteren Land.
* Nach der Gebühr für den Wunsch-Sitzplatz hat Germanwings jetzt eine
Gebühr für das aufgegebene Gepäck eingeführt. Künftig müssen die
Passagiere für jedes vorab angemeldete Gepäckstück, das beim Check-in
aufgegeben wird, fünf Euro bezahlen. Wird der Koffer erst am Flughafen
angemeldet, verdoppelt sich die Gebühr auf zehn Euro. Bei
innerdeutschen Flügen kommt noch die Mehrwertsteuer dazu. Wiegt das
Gepäck mehr als 23 Kilogramm, berechnet Germanwings sieben Euro pro
Kilo Übergepäck. Wer die Anmeldung bei der Buchung vergessen hat, kann
sie gegen fünf Euro pro Gepäckstück, Passagier und Strecke beim
Callcenter nachholen. Dazu kommt die Telefongebühr von 99 Cent pro
Minute. Betroffen sind alle Flugbuchungen ab dem 19. Mai.
* Flugreisende von und nach Berlin können künftig schneller mit dem
Auto zwischen der Innenstadt und dem Airport Berlin-Schönefeld
verkehren. Am 23.05.08 wurde das letzte Teilstück der
Flughafen-Autobahn A 113 eröffnet, die den Airport mit der
Stadtautobahn A 111 verbindet. Dadurch soll sich die Fahrtzeit zwischen
Kudamm und Flughafen auf 25 Minuten verkürzen. Schönefeld ist weiterhin
auch per S-Bahn und Regionalexpress mit der Innenstadt verbunden. |
05 Hätten Sie´s gewusst? ... "Post an Bord"
Woche
für Woche schreiben sich Millionen Menschen rund um die Welt. Grüße,
Neuigkeiten, Pläne oder Glückwünsche werden zu Papier gebracht,
eingetütet, adressiert, mit einer Briefmarke versehen und in den
nächsten Briefkasten geworfen. Nur wenige Tage später - innerhalb
Deutschlands sogar nur einen Tag später - flattert der Brief dem
Empfänger ins Haus.
Damit die Post so schnell befördert werden kann, werden Briefe häufig
per Flugzeug befördert. Doch bevor es soweit ist, hat der Brief bereits
eine erste Reise hinter sich gebracht. Sobald der Briefkasten geleert
wurde, fährt der Brief ins nächste Briefzentrum. In Deutschland gibt es
83 Briefzentren, in denen die ausgehende und die eingehende Post der
jeweiligen Region bearbeitet wird. Mit Hilfe der Förderanlage werden
die Behälter den Sortiermodulen zugeführt. Über die Förderbänder geht
es weiter zum Entwerten der Briefmarken. Die nächste Station ist die
Anschriften-Lesemaschine. Hier werden die Briefe für den entsprechenden
Transport vorbereitet: Entweder zu Lande oder eben per Flugzeug.
Die
Luftpost-Sendungen werden nun zum so genannten Trayfertigungsplatz
geleitet. "Trays" sind geschlossene Schachteln, in denen die Luftpost
befördert wird, damit während des Fluges nichts durcheinander gerät.
Die Mitarbeiter dort verpacken die Sendungen, wiegen die Trays und
bekleben sie mit einem Leitkabel, auf dem alle wichtigen Informationen
stehen: Datum, Gewicht, Format, Flugnummer und Zielflughafen.
Auf
den Strecken Köln-Bonn - München, Hannover - Stuttgart sowie Hannover -
München werden die Briefe von je zwei Boeing 737-800 der Tuifly
befördert. Die Maschinen nehmen jeweils bis zu 15 Tonnen Briefpost in
beide Richtungen mit. Geflogen wird fünfmal wöchentlich, jeweils nachts. |
06 Reiserecht:
Lärm
gehört zur Kreuzfahrt. Das hat das Amtsgericht München entschieden und
damit die Klage eines Ehepaars zurückgewiesen (Az 242 C 16587/07). Das
Paar wollte von der Reederei einen Teil des Reisepreises erstattet
haben. Grund: In ihrer Kabine habe man die Motoren lauter gehört als in
anderen Kabinen. (Als er das las, hat YINNI gelacht ... Es gibt wohl
nichts, was die Leute unversucht lassen ...) |
| 07 Unsere
Surf-Empfehlung in diesem Monat
Wer teurer bucht, ist selber schuld ...

Gerade in Zeiten, in denen Fliegen immer teurer wird, lohnt es sich, einen starken Partner zur Seite zu haben...
Übrigens:
Auf dieser Seite finden Sie auch jede Menge Informationen rund ums
Fliegen: Wissen Sie zum Beispiel, was Sie als Handgepäck mit an Bord
nehmen dürfen? Kennen Sie die Flughafen- und Airlinekürzel weltweit?
Wissen Sie, wann z.B. Thai Airways an einem bestimmten Tag in Frankfurt
landet, oder wie hoch z.B. die Parkgebühren am Münchener Airport sind?
Das und noch viel mehr Informationen bietet Ihnen unser Flugcenter. Ein
Klick auf obigen Banner bringt Sie hin.
|
08
Lesen
Sie heute im passwort-geschützten Member-Bereich
* Das Ende einer langen Todesangst
* Thailand: Buddhistische Mönche verlieren an Glaubwürdigkeit
* Fragwürdige Touristenattraktion: Thailand eröffnet neuen "Menschenzoo"
* Kündigung mit Hindernissen: "Heißer Draht" nach Thailand
Username: "ctt" Passwort: "flysafe" Bitte
alles klein schreiben und ohne Anführungsstriche.
Zum
Ihrem exklusiven Memberbereich geht es hier:
http://www.ctt-reisen.de/yinjock_member.htm.
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09
Handgepäckverordnung
Die
EU hat ein Einsehen: Es wird nun doch keine Verordnung über eine
Beschränkung der Handgepäckgröße geben. Das dürfen auch künftig Länder
und Airlines individuell regeln. Als allgemeine Empfehlung gelten die
Höchstmaße 56 x 45 x 25 Zentimeter.
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10
Tschüss:
Das war´s: Zum 31. Mai haben die fälschungssicheren Flugscheine aus
Papier ausgedient. Ab dem 01. Juni 2008 gibt es sie nur noch in
elektronischer Form. Einige Carrier sind allerdings - trotz Aufschub
seit Ende 2007 - immer noch nicht in der Lage (vor allem in Afrika,
Russland und dem Baltikum), diesen Termin einzuhalten. Fazit: Rund 3,5%
aller Ticket werden auch nach dem Stichtag noch aus Papier sein.
(YINNIS Meinung: Mal sehen, wann sich die ersten Fälscher auf dem Markt
tummeln und von den Passagieren Geld verlangen, ohne eine Leistung zu
erbringen, denn die sog. E-Tickets lassen sich prima auf jedem PC der
Welt herstellen. Das böse Erwachen wird dann für so manchen Fluggast
erst am Airport beim Check-In folgen... ) |
Der
nächste CTT-YINJOCK erscheint am 27.06.2008/2551
Für
heute verbleiben wir mit allen guten Wünschen
und mit
herzlichen Grüßen aus Gummersbach
Ihr
CTT / CTS – Team
|
11.02.10 @ 15:48:54
von ctt
Der ganze Auftritt stimmt und ist ...
16.06.08 @ 08:35:45
von Freddy
Klasse. Superschnell und seriös. Schon nach ...
14.06.08 @ 13:47:24
von Steffi
Kann man wirklich empfehlen. Sehr umfangreiche ...
12.06.08 @ 16:38:58
von Marc
Schöne Bilder - Bitte mehr davon. ...
14.04.08 @ 07:07:58
von R. Schmidt